Clarenbach-Schule
Berufsvorbereitung wird groß geschrieben E-Mail

Teilhaben an dem gesellschaftlichen Leben bedeutet auch:
Ich habe einen Job! Ich habe eine Berufsausbildung!
Ich stehe auf eigenen Füßen! Ich meistere mein Leben!

Schülerinnen und Schüler mit einem besonderen Förderbedarf im Bereich Lernen genau darauf individuell und gezielt vorzubereiten, das ist das Hauptziel unserer Einrichtung.

Diese Vorbereitung beginnt explizit in der Lernstufe 7. Hier steht zunächst das Soziale Lernen im Vordergrund und wird unter anderem in einem Sozialpraktikum erprobt (siehe auch "Genial Sozial").

In der Oberstufe verläuft die gesamte sonderpädagogische Arbeit unter dem Vorzeichen "Exklusives Training, um inklusiv leben zu können!"

Die Oberstufe umfasst die Klassen 8 – 10, Schulbesuchsjahre 8 – 11. 
Die Arbeit der Oberstufe fußt auf einem filigranen Netz sonderpädagogischer Überlegungen und hat für alle Schülerinnen und Schüler eine große richtungsweisende Bedeutung.

Ziel ist es so viele Schüler/innen wie möglich  in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Die Oberstufe soll sich in ihrer Struktur und ihrem Lernangebot deutlich von den Angeboten benachbarter Schulformen unterscheiden und durch ein Intensivtraining, welches überaus individuell zugeschnitten ist, die Jugendlichen fit machen "für die Welt der Erwachsenen".
Individuelles Richtungsweisen und Begleiten ist hier einmal mehr von immenser Bedeutung, um jeden Schüler/jede Schülerin auf seinem/ihrem Weg ins Berufsleben mit Erfolg gestalten zu können.
In der Arbeit wird das Leitbild und Motto der Schule "Fähigkeiten entdecken - Schwächen ausgleichen - Grenzen akzeptieren" konsequent weiterverfolgt.

Der Stundenplan umfasst daher die folgenden Aufgabenbereiche:
-Herkömmlicher fächerorientierter Unterricht
-Praxisorientierter Unterricht
-Kontakte zu Betrieben, Berufsschulen, wirtschaftlichen Vereinigungen, Ämtern sowie intensive Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit

Die Schlüsselqualifikationen spielen eine zentrale Rolle bei der Arbeit und dem Lernen in der Clarenbach-Schule.
Auf Ausdauer, Arbeitswilligkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Pünktlichkeit etc. wird in der Arbeitswelt großen Wert gelegt, und die Schule übt diese Grundtugenden mit den Schüler/innen ein.
Sie werden ermutigt, zunehmend selbständig Entscheidungen zu treffen, Eigeninitiative zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.

In der Auseinandersetzung mit anderen  können sie Konflikt-, Kooperations-, Kommunikations- und Teamfähigkeit einüben.
Die Fähigkeit, Kritik zu üben, aber auch Kritik auszuhalten wird gefördert.

Unser Wertekonzept ist dabei stets Grundgedanke.

Welche Maßnahmen und Unterrichtseinheiten zur Berufsorientierung führen wir in den Lerngruppen 8/9/10 in der Regel durch?
• Praktika,
• Werkstatt-Tag,
• BBZ, (http://www.kh-hellweg.de)
• DIA –TRAIN,
• Kommunikationstraining,
• Selbstständiges Leben,
• Erste Hilfe und UPS (ungeplant schwanger?)
 

  • Welche drei Hauptziele verfolgen wir?
    • Optimierung der Berufsorientierung
    • Die Schüler/innen sollen in die Lage versetzt werden einen für sie geeigneten Beruf zu finden
  • • Die Schüler/innen sollen die für ihren Beruf erforderlichen Einstiegs-Qualifikationen erwerben


Mit welchen Maßnahmen erfassen wir die Selbst- und die Fremdeinschätzung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufsorientierung?
• Kompetenzfeststellungsverfahren im BBZ
• SELB
• DIA TRAIN
• Selbst- und Fremdbeobachtungsbögen


Mit welchen Maßnahmen erfassen wir ein Stärken-/Schwächen-Profil?
Kompetenzfeststellungsverfahren im BBZ; SELB; DIA TRAIN; Selbst- und Fremdbeobachtungsbögen.

Wie trainieren wir  das Kommunikationsverhalten der Schülerinnen und Schüler?
Höflichkeit und Kommunikation ist fortlaufendes Unterrichtsthema und in alle Fächer integriert. In der Klasse 8 und 9 wird zusätzlich ein externer Trainer (Herr Thorsten Kickelbick von der Tanzschule Kickelbick) eingeladen.

Wie erstellen die Schülerinnen und Schüler die Bewerbungsunterlagen?
Im Rahmen des Berufsorientierungsunterrichts, bei der Bewerbung für einen Job in der Schülerfirma.

Wie dokumentieren die Schülerinnen und Schüler ihre (Lern-)Erfahrungen?
Im Logbuch (Berufswahlpass des Kreises Soest)

Durch wen erfahren die Schülerinnen und Schüler von Rechten und Pflichten im Arbeitsleben?
Durch den Klassenlehrer im Rahmen der Vorbereitung der Praktika sowie BO Camp, bei der INI, im BBZ und in den Betrieben der Praktika
Wie dokumentieren wir die Kompetenzentwicklung bzw. die Entwicklung der Ausbildungsreife der Schülerinnen und Schüler?
SELB; Logbuch (Soester Version des Berufswahlpasses); Förderplan

Wie viele Kolleginnen und Kollegen sind an der Durchführung der Berufvorbereitung an der Schule beteiligt?
Alle Klassenlehrer/innen der Oberstufe sowie der Berufswahlkoordinator (5-6)

Wie binden wir die Eltern bei der Berufsorientierung  ein?
Wir legen großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Regelmäßige individuelle Gesprächskontakte sind selbstverständlich. Feste Termine: Elternsprechtage, Elternabend; Elterntermin am BBZ.
 

Wie binden wir die Regionale Agentur für Arbeit und andere externe Kräfte ein?
Herr Schnittger von der Arbeitsagentur ist jeden ersten Donnerstag im Monat an der Schule. Zudem macht er Einzeltermine mit den Jugendlichen und ist an Elternabenden und Elternsprechtagen anwesend. Außerdem steht den Schülerinnen und Schülern Frau Hess als Berufseinstiegsbegleiterin (BEREB) zur Verfügung.
Das neue Projekt ILJA (Integration lernbehinderter Jugendlicher in Arbeit) hilft hier ebenfalls in ganz besonderer Weise den überaus individuellen Voraussetzungen jedes Einzelnen gerecht werden zu können. Auch die Schulsozialarbeiterin Eva Lüdtke wird während dieser Phase des Schülerlebens noch einmal besonders gerne mit einbezogen.
 

Welche außerschulischen Kooperationspartner beteiligen wir noch?
• BBZ
• Tanzschule Kickelbick (Höflichkeits- und Kommunikationstraining)
• DRK (Erste Hilfe Kurs)
• INI Lippstadt
• Kreis Soest, Jugendhilfe
• Rüthen, BO Camp
• SEN
• Betriebe des Kreises Soest....
 

Mit welchen Maßnahmen stellen wir die vertiefte Berufsorientierung nachhaltig an unserer Schule sicher?
Die Projekte und Aktivitäten sind im Schulprogramm und explizt im Oberstufenkonzept verankert und werden regelmäßig evaluiert.


 

 
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