| Unser Wertekonzept |
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Unser Wertekonzept Angeregt durch die Teilnahme an mehreren Wertekongressen in Bad Sassendorf, die von der Bezirksregierung in Arnsberg installiert wurden, nahmen wir an einem Wettbewerb teil.
Wir schickten unser Wertekonzept ein und konnten unser Glück nicht fassen: Wir hoffen und bemühen uns natürlich weiter, dieser Auszeichnung stets nach bestem Wissen und Können auch gerecht zu werden.
W E R T E K O N Z E P T aus dem Inhalt 1. Formale Angaben zur Clarenbach-Schule
2. Darstellung des Wertekonzeptes der Clarenbach-Schule
2. Darstellung des Wertekonzeptes der Clarenbach-Schule
Die Bewerbung der Clarenbach-Schule zur "Initiative Werteerziehung an Schulen“ basiert auf einer bewusst gelebten Werteerziehung, die Schulprofil und Schulleben maßgeblich prägt. Die besondere Qualität dieser Werteerziehung liegt im Facettenreichtum ihrer konkreten Ausgestaltung. Daher wird im Folgenden nach einer kurzen Ausführung zu den grundlegenden Werten, an denen sich orientiert wird, ein Auszug aus der Bandbreite der Wertearbeit auf-gezeigt, der exemplarisch einen Einblick in die Praxis der Clarenbach-Schule gewährt. "Fähigkeiten entdecken, Schwächen ausgleichen, Grenzen akzeptieren“
Auf dieser Basis wird an der Clarenbach-Schule in verschiedensten unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Zusammenhängen eine Werteerziehung praktiziert, in der differenziert verschiedenste Werte teils mit den Schülerinnen und Schülern thematisiert und erarbeitet, teils aber auch implizit vermittelt und entwickelt werden. Zu diesen Werten zählen: Die grundlegenden Werte an der Clarenbach-Schule werden gelebt:
- im Miteinander des gesamten Personals
- im Miteinander von Lehrer/innen und Elternhaus
- im Miteinander mit vielen außerschulischen Partnern
- im Miteinander von Lehrer/innen und Schülern
- im Miteinander der Schülerinnen und Schüler
Folgende Maßnahmen und Projekte zeigen einen Ausschnitt daraus, wie Werteerziehung zu den oben genannten Werten an der Clarenbach-Schule erfolgt.: Förderung eines friedlichen Miteinanders: o "Aktive Pause“: Sie dient dazu Konflikten, vor allem in den Pausen, vorzubeugen. Gestaltet wird die aktive Pause sowohl durch eine von der Mittelstufe mitorganisierten Spielausleihe in der ersten großen Pause für die Unter- und Mittelstufe als auch durch ein wöchentliches Pausenangebot zum Ringen und Raufen nach Regeln für die Oberstufe. o Durchführung einer SchilF zum Thema „Deeskalationstraining“ o Teilnahme am Filmprojekt "Coole Monkeys“: Eine Oberstufenklasse erstellte eine Woche lang unter Anleitung eines externen Filmteams zwei Filme zum Thema "Mobbing“. Diese Filme (mit offenem Ende) liegen nun als Grundlage für die Erarbeitung der Thematik in anderen Klassen vor. o Offener Unterrichtsbeginn: Einmal wöchentlich in der ersten Stunde ist der Klassenunterricht in der Unterstufe aufgelöst. Die Schülerinnen und Schüler wählen dann in Kooperation und Kommunikation auch mit Schülerinnen und Schülern außerhalb des Klassenverbandes selbstständig ein Angebot von unterschiedlichen sozialen Lernmöglichkeiten, die von den Lehrkräften der Lerngruppe angeboten werden. Schaffen einer konstruktiven Konfliktkultur: o Chaos-Cafe: Das Chaos-Cafe ist ein Interventionsprogramm, mit dessen Hilfe Schülerinnen und Schüler aus Konfliktsituationen herausgenommen und im Anschluss die Probleme der Betroffenen im Gespräch aufgearbeitet werden können. Basis des Programms sind die Grundregeln:
1. Wir schlagen uns nicht! Bei Verstößen gegen Regeln wird im Chaos-Cafe, einem ruhig gelegenen Raum, gemeinsam mit einer Lehrperson der Vorfall besprochen, Ansatzpunkte für eine Verhaltensänderung zu adäquatem Verhalten entwickelt, dies alles schriftlich festgehalten und durch einen Rück-meldebogen dem Klassenlehrer mitgeteilt. Bei wiederholtem Verstoß gegen Grundregeln greifen verschiedene Maßnahmen nach einem Maßnahmenkatalog und die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeleitet, sich darüber Gedanken zu machen, in welcher Form eine Wiedergutmachung möglich ist, die der Schulgemeinschaft zu gute kommt. Förderung des Selbstbewusstseins und der Selbstständigkeit: o Mädchengruppe: Hierbei handelt es sich um eine Differenzierungsgruppe von Mädchen mit auffallend niedrigem Selbstbewusstsein, die unter Anleitung der für diesen Bereich mit ausgebildeten Sozialarbeiterin einmal wöchentlich gemeinsam an sich arbeiten. o selbstständiges Versorgen von Schultieren (Hühner, Kaninchen) o vermehrtes Arbeiten in offenen Unterrichtsformen in der Mittelstufe o selbstständiges Ausführen von Blumen- und Wäschediensten durch Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe o Schülergenossenschaft (Schülerfirma): In der Schülergenossenschaft "Alles Clar“ mit den 4 Abteilungen "Garten- und Landschaftsbau“, "Einkauf“, "Möbelrestaurierung“ und "Pausensnack und Schulbedarf“ arbeiten Oberstufenschülerinnen und -schüler unter Aufsicht von Lehrkräften bereits höchst eigenständig in für das spätere Berufs- bzw. Arbeitsleben praxisrelevanten Feldern. o Oberstufenarbeit: Die gesamte Oberstufenarbeit der Clarenbach-Schule hat die Förderung der Selbstständigkeit zum Ziel. Alle dazugehörigen Maßnahmen aufzuzählen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Bekanntmachen mit christlichen Werten: o regelmäßiger Religionsunterricht
o gemeinsames Vorbereiten und Feiern christlicher Feste: o Projekt einer religiös gestalteten Klassenfahrt: Hierbei handelt es sich um einen 5tägigen Aufenthalt einer Schülergruppe aus der Mittelstufe auf dem Jugendbauernhof in Hardehausen. Dieser ist so gestaltet, dass eine Teilgruppe (bestehend aus 3-4 Schülerinnen und Schülern) pro Tag intensiv religiös-thematisch mit einer ihnen bekannten Religionslehrerin der Clarenbach-Schule arbeitet, während die anderen Schülerinnen und Schüler in weiteren Gruppen betreut durch externes Personal auf dem Jugendbauernhof im Stall, im Garten und in der Küche tätig sind. Die Teilgruppen wechseln jeden Tag, so dass am Ende der Freizeit jeder Schüler / jede Schülerin einmal an jeder Arbeitsgruppe teilgenommen hat. Phasen der gemeinsamen Arbeit und Reflexion in der Gesamtgruppe gibt es zu Beginn der Fahrt, zum Abschluss eines jeden Tages und zum Ende der Fahrt. Das Oberthema der Fahrt "Das Symbol Stein – Steine in der Bibel, Steine in meinem Leben“ ist bewusst so gewählt, dass es den Schülerinnen und Schülern in allen Handlungsfeldern während der Aufenthaltszeit auf dem Bauernhof (im Stall, im Garten, in der Küche, im sozialen Miteinander, in der Themengruppe...) begegnet und so ganzheitliches religiöses Lernen möglich wird. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur und Umwelt o selbstständiges Versorgen von Schultieren (Hühner, Kaninchen, Imkerei) o "Waldtag“: Monatlicher Ausflug der gesamten Unterstufe für einen Vormittag im Wald. o Pflege des Schulgartens Umgang mit Kultur o Arbeitsgemeinschaft mit einem Steinmetz (Projekt "Schule und Kultur“) o Arbeitsgemeinschaften wie Chor, Tanzen, Fitness, Radfahren usw. o regelmäßige Teilnahme an der Schulkinowoche o Mediothek: Dieser Lernort bietet allen Lerngruppen ein breites und auf die Bedürfnisse der verschiedenen Altersgruppen abgestimmtes Angebot an Literatur, Nachschlagewerken und Videos. Einmal wöchentlich besteht die Möglichkeit der Ausleihe von Büchern und Videos. Die Ausleihe wird durch ein Team von Mittelstufenschülerinnen und –schülern betreut. Förderung von Kompetenzen für die Berufswelt und die Gesellschaft o gesamte Oberstufenarbeit o Zusammenarbeit mit einem Schreiner und einem Gärtnermeister höflicher Umgang mit anderen o spezielles Kommunikationstraining in der Oberstufe durch externe Partner der Tanzschule Kickelbick Stärkung des Gemeinschaftsgefühl
o stufenintern:
o die gesamte Schulgemeinde: Fotos vom Tag der Preisverleihung
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