Clarenbach-Schule
Organisation unserer Arbeit E-Mail

1. Zeitlicher Rahmen des Schulvormittags

An der Clarenbach-Schule beginnt der Unterricht von Montag bis Freitag täglich
um 7.50 Uhr und endet spätestens um 12.55 Uhr.
 
 

2. Offener Ganztag (OGSab Schuljahr 2011/2012

Nun ist es endlich soweit:
An der Clarenbach-Schule gibt es ein offenes Ganztagsangebot, die OGS!

Für 12 Kinder der Lernstufen 1 bis 6 gibt es seit Sommer 2011 das Angebot, bis 15.30 Uhr in der Schule zu bleiben. Eine warme Mahlzeit, die Betreuung der Hausaufgaben und mehrere tolle Angebote zum Lernen und zur Freizeitgestaltung sind garantiert.

3.  Schwerpunkte der Arbeit

Unterstufe (Jahrgänge 1 bis 5)

In der Unterstufe versuchen wir die Kinder für fröhliches und erfolgreiches Lernen zu motivieren und Selbstvertrauen aufzubauen.
Die Kulturtechniken (lesen, schreiben, rechnen) und die Arbeitstechniken nach Klippert (Ordnung am Arbeitsplatz, schneiden, falten, kleben, abheften usw.) sollten in der Unterstufe grundlegend erworben werden.
Einen großen Stellenwert hat neben unterrichtlichen Inhalten das soziale Lernen.
Das bedeutet einzuüben freundlich miteinander zu leben und zu arbeiten. Handlungsorientierte Arbeitsmethoden, Vorhaben und Lernen an außerschulischen Lernorten (Waldtage, Fahrten, Feiern und Feste) sind gleichermaßen fester Bestandteil unseres Unterrichts.

Besuch beim Imker       Entdeckelung der Waben
(zum Beispiel ein Besuch beim Imker)

Gesundheitserziehung
Die Unterstufe hat das Projekt „Gesunde Ernährung“ zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 in das Unterstufenkonzept aufgenommen und im Sachunterricht als Teilbereich Hauswirtschaft integriert. Einmal in der Woche (freitags) findet bezogen auf die gesamte Unterstufe klassenübergreifend dieser Unterricht statt.
Schwerpunkte dieser Arbeit sind:
• Hygiene
• Sachgemäßer Umgang mit Küchenutensilien (Schneidewerkzeug, Mixer, Ofen, Herd)
• Zubereiten von einfachen warmen oder kalten Speisen nach Plan
• Vorbereiten und Gestalten der Essenstafel
• Gemeinsames Essen unter Berücksichtigung von „Benimm-Regeln“
• Aufräumarbeiten (spülen, abtrocknen, Tische säubern)

Ziel der Arbeit ist es, ein Bewusstsein für gesundes Essen zu schaffen (weg vom Fast-Food).

 

Mittelstufe (Jahrgänge 6 und 7)

Primäres Ziel der Mittelstufe ist der Aufbau eines tragfähigen, realistischen Selbstkonzeptes. Dieses  geschieht in kleinen Lerngruppen von 10 bis 15 Schülerinnen und Schülern durch die Vermittlung bzw. Aneignung von
• Strategien zur Lebensbewältigung (Lebenspraxis)
• Kulturtechniken
• fundiertem Sachwissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten
Diese Fähigkeiten gilt es zu festigen und auszubauen.
Basiswissen in Deutsch und Mathematik aus der Unterstufe wird in der Mittelstufe gefestigt und weitestgehend lebenspraktisch eingebunden.
Die Umsetzung des Methodentrainings nach Klippert unterstützt unsere Arbeit.
In der Stufenarbeit werden bei klassenübergreifenden Projekten Teamfähigkeit und Kooperation gefördert.
Die Projekte orientieren sich an der Lebenswirklichkeit und den Interessen der Schüler/innen, z.B. Vorbereitung auf die Fahrradprüfung, PC Training (Computerführerschein), Übernahme von Verantwortung u.a. in der Versorgung der Tiere, der Blumen und der WäscheArbeiten im Schulkiosk, Verantwortung in der Spielausleihe und der Mediothekgemeinsame Klassenfahrten und Ausflüge.
Handwerkliche Möglichkeiten, die in der Unterstufe kennen gelernt wurdenwerden erweitert und sind fester Bestandteil der Unterrichtswoche (Gartenbau, Hauswirtschaft, Werken).
In den frei zu wählenden Arbeitsgemeinschaften geht es darum, neue Interessen zu entdecken und weiter zu entwickeln.

AG Brunnenbau (Schule und Kultur)        AG Computer (Computerführerschein)

Martinsspiel


Oberstufe (Jahrgänge 8 bis 10)

Die Oberstufe umfasst die Jahrgänge 8 – 10, Schulbesuchsjahre 8 – 11.
Ziel der Oberstufenarbeit ist es, so viele Schüler/innen wie möglich  in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.
Die Oberstufe soll sich in ihrer Struktur und ihrem vielfältigen, individuell zugeschnittenen Lernangebot deutlich von den Angeboten benachbarter Schulformen unterscheiden. Die konktrete, zum Teil sehr handlungsorientierte Lebensplanung, Befähigung zur Lebensbewältigung und damit die Teilhabe am Leben ohne Ausgrenzung steht im Fokus aller Bemühungen, nicht zuletzt durch ein dichtes Netzwerk mit einer Vielzahl externer Partner.

Ab Lernstufe 8 werden die Jugendlichen möglichst entsprechend ihrer Schulbesuchsjahre zugeordnet.
Diese Lernstufe, als Einstieg in die Oberstufe, dient der Orientierung und Vorbereitung auf die Abschlussjahrgänge 9 und 10 mit zunehmend lebenspraktischem Training.
Spätestens im neunten Schulbesuchsjahr werden die Schüler/innen entsprechend ihrer Fähigkeiten und möglichen Schulabschlüsse eingestuft.

Insgesamt gibt es 3 Leistungsniveaus (nicht Klassen!):

1. Primär praxisorientiert
Schwerpunkt liegt auf Vermittlung der Schlüsselqualifikationen. Die klassischen Schulfächer werden fast nur noch in Verbindung mit Berufsvorbereitung/konkreter Lebensplanung vermittelt.
Ziel: Diese Schüler/innen erhalten ein Abschlusszeugnis im Bildungsgang Lernen mit besonderer Erwähnung der Beurteilung der praktischen Fähigkeiten, der Schlüsselqualifikationen und Beurteilungen durch die besuchten Betriebe; Entlassung in eine Arbeitsstelle oder berufsbildende Maßnahme.

2. "Förderschul-Lerngruppe"
Gleichwertigkeit in der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, Praxisorientierung und klassischen Basiswissens.
Ziel: Abschluss der Förderschule, Förderschwerpunkt Lernen und Entlassung in eine Arbeitsstelle oder berufsbildende Maßnahme.

3. "Hauptschul-Lerngruppe"
Vorbereitung auf das Berufsleben und Vermittlung schulischer Inhalte, die für das Erreichen eines Hauptschulabschlusses benötigt werden.
ZielRückschulung in die Hauptschule, begleitet ab Lernstufe 8 durch eine/n Sonderpädagogen/in (Konzept: KOOPHS); Abschlusszeugnis der Hauptschule nach Klasse 9 und/oder Vermittlung in einen Ausbildungsberuf.

 Waggonausbau        GartenbauDie Praktika in der Jahrgangsstufe 9 und 10 dienen dazu, den Schülerinnen und Schülern einen möglichst breiten Überblick über die für ihre Zukunft realistischen Berufsfelder zu geben.
Zusätzlich werden Betriebsbesichtigungen und Praxistage organisiert.
Im 10. Schulbesuchsjahr ist vornehmlichstes Ziel der Praktika, einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu finden.
Eine Schulbesuchsverlängerung für ein 11. Schulbesuchsjahr wird unter dem Aspekt gewährt, einem höherwertigen Abschluss näher zu kommen oder aus Gründen der persönlichen Entwicklung bezogen auf die Berufsfähigkeit.

Siehe auch unter Schulleben den Punkt " Berufsvorbereitung wird bei uns groß geschrieben"

Arbeiten mit Holz        Stundenlauf im Jahnstadion

 
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