Clarenbach-Schule
Geschichte, Einzugsgebiet, allgemeine Ausstattung E-Mail

Geschichte der Clarenbach-Schule und räumliche Ausstattung

 Unsere Schule mit erstem Anbau

a) Seit wann gibt es die Schule in Soest ?

1977 wurden die Schulen für Lernbehinderte in Beusingsen und Eineckerholsen zusammengefasst und in den Gebäuden der ehemaligen Gemeinschaftsschule in Welver-Borgeln unterge-bracht. Später befand sich im gleichen Hause die Grundschule Borgeln. Durch deren stei-gende Schülerzahl wurden ihre Räumlichkeiten zu eng, der Mietvertrag zwischen der Gemein-de Welver als Eigentümerin und dem Kreis Soest als Träger der Clarenbach-Schule wurde 1997 nicht verlängert.

Sollte die Clarenbach-Schule aufgelöst werden? Alle waren sich einig, dass das nicht in Frage kam.

Nun hieß es, eine geeignete Räumlichkeit zu finden, die zunächst die gut 80 Schüler/innen beherbergen konnte (heute sind es rund 120 Schülerinnen und Schüler).
Das ehemalige Gebäude der Telekom in der Niederbergheimer Straße erschien dazu genau richtig.

Nach einem ersten Umbau dieser Liegenschaft in Soest zog unsere Schule 1997 hierher um (aufgrund der steigenden Schülerzahlen wurde inzwischen noch mehrmals um- bzw. angebaut; siehe weiter unten).
Alle öffentlichen Einrichtungen der Stadt sind auch zu Fuß oder mit den schuleigenen Fahr-rädern erreichbar. Um zu Waldstücken und Wiesen zu gelangen, sind Kraftfahrzeuge notwendig.
 Der Schulkiosk-Waggon

b) Woher kommen unsere Schüler/innen ?

Fast alle Schülerinnen und Schüler der Clarenbach-Schule kommen aus den umliegenden Gemeinden des Altkreises Soest. Das sind die Gemeinden Bad-Sassendorf, Welver, Lippetal und Möhnesee.

Die Schüler/ die Schülerinnen kommen demnach nicht aus Soest direkt.
Die  direkt in Soest lebenden Förderschüler/innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen besuchen, sollte es nicht anders entschieden werden, die Pestalozzi-Schule in Soest.

Seit April 1997 befindet sich die Clarenbach-Schule innerhalb des Gebiets der Stadt Soest. Verkehrstechnisch ist sie gut angebunden, so dass die meisten Kinder ihre Schule mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können. Etwa 20 % von ihnen werden mit Spezialverkehr befördert.

 

c) Wie ist die Clarenbach-Schule räumlich ausgestattet?

Was geschieht in den Räumen oder auf dem gesamten Schulgelände?

Es stehen nach zwei Anbauten und einem im Frühjahr 2004 in Betrieb genommenen vierklassigen Neubau für die Oberstufe insgesamt 13 helle, mit Teppichböden bzw. Linoleum ausgestattete Klassenräume zur Verfügung.


Für Fachunterricht gibt es eine Lehrküche, zwei Werkräume, einen Werkzeug-Maschinenraum (alle mit Staubabsauganlagen ausgestattet).
Für musische Veranstaltungen werden ein Versammlungsraum, für Kunst und textiles Gestalten ein Gestaltungsraum unter dem Dach genutzt.
Auch ein Differerenzierungsraum für die Beschulung der Schüler/innen im BUS-Projekt kann angeboten werden.

Die Schulsozialarbeiterin hat einen kleinen Raum, in dem sie ihre Sprechstunden abhalten oder auch mit der "Mädchengruppe" arbeiten kann.

Ein kleiner Raum steht der Schulverwaltungsassistentin zur Verfügung, der aber auch für AO-SF-Verfahren oder für Elterngespräche oder als Leseraum für die ehrenamtlich arbeitenden Lesefrauen genutzt wird.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Besprechungszimmer, in dem auch das Chaos-Café etabliert ist, die Schülermediothek, die Pausenspielausleihe sowie ein kleiner Mehrzweckraum. Das Lehrerzimmer grenzt an einen kleinen PC-Raum mit neun Rechnern. Die Verkabelung aller Klassen ist ebenfalls vollzogen worden.
Der aus drei kleinen Räumen bestehende Verwaltungsbereich besteht aus Schulleiter- und Konrektorinnenzimmer, sowie das der Sekretärin, die zwei- oder dreimal wöchentlich an der Clarenbach-Schule Dienst tut.

Ein kleiner Medienraum neben der Hausmeisterloge beherbergt einen Großteil der anschauungsgebundenen UnterrichtsmittelDort ist auch der Server aufgestellt. Schulbücher für die verschiedenen Stufen findet man im Besprechungsraum, Materialien für das Verfahren nach § 12 AO-SF im Lehrerzimmer.
Die Räume der seit dem Schuljahr 2011/2012 eingerichteten OGS (offenen Ganztagsschule) sind noch nicht ganz fertig gestellt. Woche für Woche treffen die bestellten Einrichtungsgegenstände ein und werden zusammen ausgepackt und aufgebaut.Für die Arbeit in der OGS stehen zwei Räume zur Verfügung: Ein Raum für Hausaufgaben und schulischen Förderangeboten und ein Raum für Spiel und Spaß und AG-Angebote. Selbstverständlich können auch der Bewegungsraum, die Werkstatt, die Küche und der Stilleraum mit der Mediothek genutzt werden.

Sportstätten existieren auf dem Schulgelände nicht.

Zum Sport- und Schwimmunterricht, der in den Nachbargemeinden  Bad-Sassendorf und Lohne stattfindet, sind Anfahrten mit Bussen notwendig.

Für einige Sportstunden gehen wir auch zu Fuß zur Pestalozzischule und in die Turnhalle der Thomä-Hauptschule.
Jeden Mittwoch fährt die Mittelstufe gleichzeitig in das Sportbecken des Aqua-Funs.
In der AG-Zeit (1 Doppelstunde in der Woche) besuchen verschiedene Gruppen auch die Räumlichkeiten des Fitnessstudios (Fitness-Gruppe und Tanzen) und die Kletterwand der Gesamtschule.

Dem Bewegungsbedürfnis der Schüler/innen wird zudem mit Angeboten auf dem Pausenhof Rechnung getragen: mittlerweile stehen ein Bolzplatz mit von den Schülerinnen und Schülern gebauten Toren, ein Basketballfeld, zwei Tischtennisplatten und ein Kicker zur Verfügung.

Der größte Teil des Hofes ist versiegelt; eine kleine Rasenfläche mit Bäumen wurde dank der Initiative des Fördervereins zu einem Spiel- und Bewegungsbereich umgestaltet.

Regelmäßig wird eine aktive Pause mit dem Motto "Ringen und Raufen nach Regeln" angeboten. Hier dürfen sich maximal 10 Schüler/innen unter Aufsicht und Anleitung in unserem Bewegungsraum während der normalen großen Pause austoben.

Ebenso gibt es das Angebot der "Stillen-Pause". Hier erleben die Kinder, die sich zuvor eine "Anmeldungskarte" geholt haben, 15 Minuten Zeit zum Verschnaufen, Atmen, Zeit für Entspannungsübungen mit Musik oder einfach nur still dasitzen mit geschlossenen Augen und "nichts tun". Dieses Angebot wird vorbereitet und begleitet von einem Gemeindereferenten in Zusammenarbeit mit einer/einem Kolleg/in der Clarenbach-Schule.

Die Oberstufe hat in vielen Jahren harter Arbeit einen alten Eisenbahnwaggon ausgebaut, der bereits als Schülerkiosk, nun auch als Café genutzt werden kann.

Unter der Pausenhofüberdachung befinden sich, wie auch an anderen Stellen, im Werkunterricht entstandene Bänke und Sitzgruppen, sowie ein Kaninchenstall.

Ein kleiner Gemüsegarten, ein Auslauf für die Hühner mit einem neuen Hühnerstall (eher "Hühnervilla", wie die Schüler/innen es selbst nennen wollen) wurde von den Schülerinnen und Schülern hinter dem Schulgebäude angelegt.

Überall auf dem Gelände befinden sich von der Schülerschaft hergestellte und gepflegte Blumenkübel und eine von ihr eingerichtete Pflanzinsel sowie eine Kräuterspirale.
Neben einer Anzahl verschiedenartiger  Beerensträucher wurden weitere Obstgehölze angepflanzt. Im Rahmen der Imkerei werden nunmehr auch besonders Bienen freundliche Stauden gesetzt.

Durch die Teilnahme am Landesprogramm "Kultur und Schule" entstanden ein Brunnen aus Grünsandstein und eine Sitzgelegenheit für den Schulhof namens "Krokodino" ( ein schönes Gebilde aus Stein und Holzsitzflächen).

All dies macht das Schulgelände zu einem gemütlichen und zweckmäßigen Aufenthaltsort, wo Schüler/innen, Lehrerschaft, alle Mitarbeiter/innen und Gäste sich wohlfühlen.


d) Besonderheiten

Eine Besonderheit der Clarenbach-Schule liegt in den Eigentumsverhältnissen der Liegenschaft:
Sie befindet sich in privater Hand. Die Eigentümer stehen unserer Arbeit sehr positiv gegenüber und unterstützen sie in hervorragender Weise. –

 
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